1970 - 1974

Die Ausstattung des Saales übernahm die Ulmer Münster Brauerei in Verbindung mit Fruttica, von der dann fortan die Getränke bezogen wurden.

Wegen der vielseitigen Nutzung des Raumes, z. B. als Probenraum des Musikvereins, stellte Pfarrer Schulze am 14. Mai 1970 an die Gemeinde Bermaringen den Antrag, dem Club 70 den Keller des Backhauses für ihre Aktivitäten (Treffen) zu überlassen. Diesem Antrag wurde stattgegeben.

Mit dem geplanten Abbruch des Backhauses im Frühjahr 1973 begann erneut die Suche nach einer Unterbringung. Am 10. Oktober 1972 wurde darüber im Gemeinderat heftig debattiert. Einige Gemeinderäte sprachen sich dafür aus, den Club 70 in einem zu erstellenden Gemeindehaus mit anderen Vereinen unterzubringen. (Diese Lösung würde man jedoch erst in ein paar Jahren verwirklichen können.) Sie fand beim anwesenden Vorsitzenden des Club 70, Jakob Tränkle, und weiteren Clubmitgliedern wenig Gegenliebe, da sie für eine Übergangszeit von 3—5 Jahren keine geeignete Unterbringung vorsah. Daraufhin wurde der Umbau des Wasserreservoirs vorgeschlagen.Der Gemeinderat verabschiedete eine Bauvoranfrage für einen geplanten Umbau nach Skizzen von Georg Junginger. Der geplante Umbau scheiterte an den geschätzten Umbaukosten von DM 40.000.

Bei der Gemeinderatssitzung am 30. März 1973 sprach sich Gemeinderat Erich Straub für die Unterbringung des Clubs im alten Bierkeller gegenüber des Gasthauses »Zum Grünen Baum« aus. »Es sollte sich aber nur um eine Übergangslösung handeln«, plädierte Sträub, »bis eine geeignete Lösung gefunden ist.« Der Gemeinderat verabschiedete diesen Vorschlag einstimmig. Die zukünftigen Betriebskosten übernahm die Evang. Kirchengemeinde, während die Kosten für den Umbau von der Gemeinde getragen wurden.

Mit großem Engagement machten sich die Jugendlichen an die Arbeit und bauten den Bierkeller aus. Hans Betz malte in mehreren nächtlichen Sitzungen ein Plattencover an die Wand.